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[Foto: Vera Larina / shutterstock.com]
Blattläuse gehören zu den häufigsten Pflanzenschädlingen. Typische Anzeichen sind Honigtau, verkrüppeltes Wachstum und ein insgesamt geschwächter Eindruck der Pflanze.
Biologische Bekämpfung: Florfliegenlarven (und je nach Situation auch Marienkäferlarven) gehen mit großem Appetit gegen Blattlauskolonien vor – sanft zur Pflanze und völlig ohne Pestizidbelastung.
Spinnmilben sind winzig – das Schadbild dagegen sehr typisch: gesprenkelte Blätter, die bei stärkerem Befall zunehmend austrocknen. Oft werden erst später feine Gespinste sichtbar.
Biologische Bekämpfung: Raubmilben sind natürliche Gegenspieler und wirken direkt auf der Pflanze. Früh erkannt, ist das eine bewährte, sehr verträgliche Methode, Pflanzenschädlinge natürlich bekämpfen zu können.
Thripse verursachen häufig silbrige Saugschäden an Blättern und können auch Blüten in Mitleidenschaft ziehen.
Biologische Bekämpfung: Je nach Situation kommen Raubmilben oder Florfliegenlarven infrage. Wichtig ist, früh zu reagieren – denn wie bei vielen Schädlingen gilt: Je kleiner die Population, desto leichter lässt sie sich kontrollieren.
[Foto: Catherine Eckert / shutterstock.com]
Die Weiße Fliege vermehrt sich rasch, saugt an den Blättern und schwächt Pflanzen. Der ausgeschiedene Honigtau kann Rußtau begünstigen – die Pflanze wirkt dann matt, klebrig und insgesamt „ausgebremst“.
Biologische Bekämpfung: Eine besonders gezielte Lösung sind EF-Schlupfwespen. Sie parasitieren die Larven der Weißen Fliege und unterbrechen den Kreislauf frühzeitig.
Der Kohlweißling wirkt harmlos – die Raupen zählen jedoch zu den gefräßigsten Schädlingen im Gemüsegarten und können Kohlgewächse in kurzer Zeit stark schädigen.
Biologische Bekämpfung: Ein natürliches Spritzmittel wie XenTari kann gezielt gegen Schadraupen eingesetzt werden.
[Foto: Bernd Lang / shutterstock.com]
Beim Zünsler entstehen rasch sichtbare Fraßschäden am Buchs. Bei starkem Befall kann die Pflanze massiv geschwächt werden – hier lohnt sich schnelles Handeln.
Biologische Bekämpfung: XenTari auf Basis von Bacillus thuringiensis wirkt über die Aufnahme beim Blattfraß: Es kommt zum Fraßstopp, anschließend sterben die Raupen ab.
Trauermücken erkennt man oft zuerst an den kleinen schwarzen Fliegen. Das eigentliche Problem sind jedoch die Larven in der Erde, die feine Wurzeln schädigen können – besonders bei Jungpflanzen.
Biologische Bekämpfung: SF-Nematoden wirken direkt im Substrat gegen die Larven – gezielt dort, wo die Ursache sitzt.
Beim Dickmaulrüssler sind vor allem die Larven kritisch: Sie fressen an Wurzeln und können Pflanzen deutlich schwächen; Erwachsene verursachen oft den typischen Buchtenfraß an Blättern.
Biologische Bekämpfung: HB-Nematoden (Heterorhabditis bacteriophora) gehen gezielt gegen Larven im Boden vor.
Engerlinge sind Larven verschiedener Käferarten. Sie fressen im Boden an Pflanzenwurzeln und sind besonders problematisch in Rasen sowie bei Zier- und Nutzpflanzen.
Biologische Bekämpfung:
Je nach Zielschädling kommen passende Nematoden als bewährte biologische Lösung zum Einsatz.
Maulwurfsgrillen leben verborgen im Boden und können in Rasen und Beeten Schäden verursachen. Bei starkem Befall sind gezielte biologische Lösungen Hausmitteln klar überlegen.
Biologische Bekämpfung: SC-Nematoden gelten hier als umweltfreundliche, wirksame Methode.
Ein Wiesenschnaken-Befall zeigt sich im Rasen häufig durch runde gelbe/welke bis braune Stellen. Verantwortlich sind die Larven, die unterirdisch an Wurzeln fressen – die erwachsenen Tiere sind für Pflanzen meist harmlos.
Biologische Bekämpfung: SC-Nematoden bekämpfen die Larven gezielt im Boden. Und das ohne unnötige Belastung für das Ökosystem.
Weil nicht jeder Pflanzenschädling gleich lebt und nicht jede Maßnahme überall wirkt. Ein Befall an jungen Trieben braucht eine andere Lösung als Larven in der Erde oder Raupen an Blättern. Wer Pflanzenschädlinge nur nach Gefühl behandelt, verliert oft Zeit und behandelt am eigentlichen Problem vorbei. Die Kombination aus Schadbild + Fundort ist deshalb die beste Grundlage, um Pflanzenschädlinge gezielt und natürlich zu bekämpfen.
Hausmittel werden oft als erste Maßnahme ausprobiert, treffen aber nicht immer die eigentliche Ursache. Vor allem dann nicht, wenn sich der Befall bereits ausgebreitet hat oder die Schädlinge versteckt an Blattunterseiten, in Blattachseln oder im Boden sitzen. Für eine nachhaltige Lösung ist es tatsächlich sinnvoller, den Schädling zuerst richtig einzuordnen und dann gezielt biologischzu behandeln – also passend zu Schädlingsart, Befallsort und Pflanze.
Ja, allerdings nicht mit Aktionismus, sondern mit der richtigen Einordnung. Wer früh erkennt, ob es sich um Saug- bzw. Fraßschäden, Gespinste oder einen Befall in der Erde handelt, kann gezielter reagieren und verhindert oft, dass sich der Befall weiter ausbreitet. Gerade bei Pflanzenschädlingen gilt: Je früher der Schädling richtig bestimmt wird, desto einfacher und schonender lässt er sich natürlich bekämpfen.
Nicht jede auffällige Pflanze ist automatisch von Schädlingen befallen. Häufig geben aber bestimmte Anzeichen einen klaren Hinweis: klebrige Blätter, helle Sprenkel, silbrige Stellen, feine Gespinste, verkrüppelte Triebe oder kleine Fliegen aus der Blumenerde. Entscheidend ist, nicht nur auf das Symptom zu schauen, sondern auch auf den Befallsort: Sitzt der Schädling an Blatt, Trieb, Blüte oder in der Erde? Erst diese Einordnung zeigt, ob es eher um einen Pflanzenschädling geht und in welche Richtung.